1969 erster Entsorgungsfachbetrieb in Lüneburg~
1969 erster Entsorgungsfachbetrieb in Lüneburg~ 

Über uns

Unsere Firmengeschichte

 

1969 - Erster Abfallbeseitigungsbetrieb in Lüneburg
Häufige Besuche in Bayern, die den Transport des Abfalls mit besonderen Fahrzeugen viel früher als die Norddeutschen entwickelt haben, führten den Gründer Erhard Raab "auf die Spur" der anderen Art vom Abfalltransport. Viele Gespräche mit Aufbauherstellern und Transporteuren in Bayern folgten. Es galt auch behördliche Auflagen zu erfüllen. So war eine Prüfung bei der IHK erforderlich, bis es los gehen konnte. 

Im Juli 1969 war es dann soweit. Als gesonderter Betriebszweig im Baugeschäft ERNST RAAB wurde das 2. Standbein als erster Abfallbeseitigungsbetrieb in Lüneburg aus der Taufe gehoben.
Mit insgesamt 20 Leihmulden in den Größen 3; 4, 5; 5 und 7 Kubikmeter wurde begonnen. Der Mietpreis einer 3 Kubikmeter großen Schuttmulde kostete 29,00 DM zuzüglich 11% Mehrwertsteuer. Mithin also 32,19 DM. Bei diesem Preis ist zu beachten, dass die Kippgebühr, wie sie damals genannt wurde, im Preis enthalten war.
Im Laufe der Zeit wurde die Muldenanzahl stetig erhöht. Im Jahr 2001 konnten mehr als 120 Schuttmulden ausgeliehen werden. Schnell wuchs der Betrieb auf drei LKW Fahrzeuge an. Ebenso schnell haben andere erkannt, dass die Abfall- beseitigung ein zukunftsorientierter Bereich ist. Also wuchs auch die Anzahl der Mitbewerber, was den Wettbewerb zusätzlich belebte. Um sich diesem Wettbewerb zu stellen, mussten neue Märkte erschlossen werden.

 

Erste Altglasentsorgung in Lüneburg
So waren wir es, die sich mit der damals noch in den Anfängen steckende "Bürgerinitiative Umweltschutz Lüneburg" zusammen taten und als erste in Lüneburg eine Altglasentsorgung durchführten. Die Mitglieder der Bürgerinitiative bemalten die von uns zur Verfügung gestellten Mulden. An mit dem Ordnungsamt der Stadt Lüneburg abgestimmten Aufstellplätzen wurden zunächst vier, später sechs Altglassammelmulden mit einem Fassungsvermögen von 4 Kubikmeter aufgestellt. Der Erfolg war überwältigend. Die Lüneburger sammelten unaufhörlich. Monatlich wurden 45 Kubikmeter gesammelt. Damit hatte keiner gerechnet. Es wurde, um die Fahrt nach Nienburg/Weser wirtschaftlich zu gestalten, ein LKW - Anhänger ausschließlich zum Glastransport angeschafft.

Das Glasaufkommen stieg immer weiter an und der Altglaspreis verfiel, weil in der ganzen Bundesrepublik gesammelt wurde.

 

1978 - MULDEN-RAAB
Im Jahre 1978 wurde der Muldenbetrieb aus dem Baugeschäft ausgegliedert. Es entstand der heutige Absetzkipperbetrieb MULDEN-RAAB.

Die Abfuhrgebühren sind in den vergangenen Jahren für eine 4 Kubikmeter Mulde auf 80,50 DM gestiegen. Die Kippgebühr betrug 20,00 DM. Die Mehrwertsteuer betrug 13%. Alles in allem kostete dann 113,57 DM. Eine Steigerung von 253%! 

Der Umweltschutzgedanke setze sich mehr und mehr durch. Die Anfragen nach Aufteilung der bisher immer vermischten Stoffe häuften sich. MULDEN - RAAB stellte sich auch diesen Anforderungen und stellte zunächst Mulden für "mineralölhaltige Werkstattrückstände" in verschiedenen KFZ- Werkstätten und Tankstellen auf.

 

Zwölf Jahre bevor sich der Wettbewerb mit den sog. MiniTainer, also Mulden mit geringem Fassungsvermögen, befasste, wurden bei MULDEN - RAAB bereits Schuttmulden mit 1,0 Kubikmeter Inhalt angeboten.

Das kleine Fahrzeug erregte in Lüneburg im Jahre 1984 Aufsehen

Gebaut in der damaligen DDR bei dem VEB IFA in Waltershausen für den englischen Markt, entdeckte Christian Raab das Fahrzeug in einer Fachzeitung und erkannte den Bedarf für die heimische Wirtschaft. Das Fahrzeug mit den kleinen Abmessungen passte in den letzten Winkel. Dies war für die engen Gassen Lüneburgs von unglaublicher Bedeutung. Ein gutes Beispiel war damals der Umbau des Marktcafés. Hier konnte das Fahrzeug in das Gebäude fahren und so den Schutt direkt am Anfallort aufnehmen. Lange, kostenintensive Transportwege entfielen somit.

 

Müllberge - Abfallvermeidung vor der Abfallverwertung
Ständig wachsende Müllberge riefen den Gesetzgeber auf den Plan. Müll musste unbedingt vermieden, zumindest jedoch auf ein vertretbares Maß begrenzt werden.
Das Gesetz über die Beseitigung von Abfällen (Abfallbeseitigungsgesetz) entstand 1977. Der gewünschte Erfolg stellte sich jedoch nicht ein, so daß im Mai 1990 die TA Abfall in Kraft trat, die alle Teile der Abfallwirtschaft erfasste. Mehrere Novellierungen folgten. Die einzelnen Bundesländer erließen dazu Ausführungsgesetze zum Abfallbeseitigungsgesetz. Nunmehr mussten die Stoffe rein bei den Entsorgungsanlagen angeliefert werden. Einzelne Stoffe durften gar nicht mehr angeliefert werden. Hierzu zählten und zählen bis heute Verpackungen und Kunststoffe aller Art. Verpakkungen und Papier müssen in Sammelbehälter, die an vielen Standorten in der Stadt aufgestellt sind, verbracht werden. Dasselbe gilt für Metalldosen und Altglas. Unternehmen werden verpflichtet, Verpackungen zurückzunehmen. Die Entsorgungsgebühren explodierten, da die Entsorgungsanlagen erneuert bzw. durch aufwendige Maßnahmen gegen das Sickerwasser abgedichtet werden mußten. Neue Abfallbehandlungsmethoden und Sortieranlagen wurden eingeführt oder neu errichtet. Die Kosten wurden, wie bei der öffentlichen Hand üblich, auf die Entsorgungsgebühren umgelegt. Diese neuen Maßnahmen verminderten das Abfallaufkommen tatsächlich um bis zu 30%. Wiederum neue Überlegungen, die die Abfallvermeidung vor der Abfallverwertung im Auge hatte, führten letzlich im Jahre 1996 zur Einführung des Kreislaufwirtschafts- und Abfallgesetzes. Zweck dieses Gesetzes ist die Förderung der Kreislauf- wirtschaft zur Schonung der natürlichen Ressourcen und die Sicherung der umweltverträglichen Beseitigung von Abfällen.

 

2001 - Mulden - Raab im neuen Jahrtausend
Im Jahr 2001 übernahm Thomas Börger, ein langjähriger Mitarbeiter der Firma, den Absetzkipper- betrieb

MULDEN-RAAB.
Er führt das Unternehmen seitdem erfolgreich weiter.

Unser Unternehmen kann heute, im Jahre 2016, auf eine über 47 jährige Erfahrung auf dem Entsorgungssektor zurückgreifen.
Nutzen Sie diese Erfahrung - Unsere Umwelt dankt es Ihnen-


Ihr Dienstleister Mulden-Raab

Kontakt:

Mulden - Raab 

Wohlenbütteler Str. 15 

21385 Amelinghausen 

Tel. 0172 - 41 642 72

E-Mail: info (at) muldenraab.de

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